MUT – Rassismusprävention und Strategien gegen gruppierungsbezogene Ablehnungen

Das Projekt

Das am 1.1.2017 gestartete Projekt ist Teil einer längerfristigen Strategie der AGJF Sachsen e.V. als sächsischem Dach- und Fachverband für Jugendarbeit. Die Themen Prävention von Rassismus und gruppierungsbezogenen Ablehnungen sowie demokratieentwickelnde Praxis sollen bei Fachkräften und im Arbeitsfeld verankert werden. Das Projekt reagiert auf aktuelle und andauernde Bedarfe zum Abbau gruppierungsbezogener Ablehnungen und Neonazismus in Jugendarbeit und angrenzenden Arbeitsfeldern in Sachsen. Aufbauend auf der gesammelten Expertise und den Erfahrungen der Organisation im Themenfeld, soll Jugendarbeit perspektivisch und nachhaltig mit notwendiger Präventionsarbeits- und Inklusionskompetenz weiterentwickelt werden.

Unser Angebot

Wir bieten Fortbildungen zum Thema für Träger und Fachkräfte entsprechend ihrer Bedarfe und Ressourcen. Überdies unterstützen wir bei der Erstellung und Umsetzung strategischer Präventionsmaßnahmen in Einrichtungen bzw. der pädagogischen Arbeit. Hierfür bestehen im Rahmen des Projektes unterschiedliche Formate:

  • Offene Qualifizierungsmaßnahmen für Fachkräfte in Form von Seminaren, Fachtagen und Fachforen
  • Anlassbezogene Beratungen von Teams und Trägern
  • Begleitung und Impulse für Fachkräfte in Ausbildung
  • Arbeitsplattformen für Expert_innen der Neonazismusprävention in der Jugendarbeit

Bei Interesse an unseren Angeboten freuen wir uns auf Ihre Anfrage.

Veranstaltungen

20.10.2017, 17:00, Dresden "Ursachenforschung ist wichtig und unentbehrlich"

Vorstellung und Diskussion der Studie „Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland. Ursachen – Hintergründe – Regionale Kontextfaktoren.“

Auf der Suche nach Ursachen für ostdeutsche Spezifika hinsichtlich extrem rechter Mobilisierungen und rassistisch motivierter Übergriffe, richten die Verfasser_innen der Studie den Blick auf regionale Zusammenhänge und Besonderheiten. Das Ergebnis: Vor allem in den sächsischen Untersuchungsregionen lasse sich eine politische Kultur ausmachen, die das Eigene entlang selektiver Erinnerungskulturen überhöht und reflexartige Abwehr gegen das vermeintlich Fremde, Äußere pflegt.

In der Veranstaltung besteht neben der Möglichkeit für detaillierte Einblicke in die Forschungsergebnisse, Raum zur Diskussion zentraler Herausforderungen, Ableitungen und Impulse für die Auseinandersetzung mit Rassismus und für eine demokratiefördernde Jugendarbeit.

 

Weiteres zur Veranstaltung erfahren & Anmeldung

Kontakt

Romy Nowak

Tel.: 0371 - 533 64 22
Fax: 0371 - 533 64 26

E-Mail: nowak@agjf-sachsen.de

Förderung