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Seminare

01.04.2021

Online

Theorie.ON

Impulse zum methodischen Handeln in der Sozialen Arbeit

Die Verknüpfung von Theorie und Praxis ist in jeder Profession eine nicht leicht zu bewältigende Herausforderung. Die Frage, wie hier ein guter Transfer bzw. ein Zusammenspiel gelingen kann, stellt sich seit jeher auch in besonderer Weise für die Soziale Arbeit. Häufig scheint die reale Praxis letztlich doch sehr weit weg von theoretischen Anforderungen und Idealen sozialpädagogischer Professionalität. Gleichzeitig erhofft man sich von hier Lösungen für die Praxis, im besten Falle Methoden und Techniken, die Adressat*innen doch noch auf die gewünschte Bahn bringen oder in ein professionelles Bündnis verwickeln. Dem stehen auch Bestrebungen zur demokratischen Bildung in der Jugendarbeit und hier angrenzender Arbeitsfelder in nichts nach. Immer wieder stellt sich die Frage, wie die Praxisaufträge gelingend mit den Interessen und Bedürfnissen der Adressat*innen verbunden werden können.

Um einen Blick heraus aus der Praxis zu werfen und gemeinsam auf methodische Grundanliegen der Profession zu schauen, widmet sich die Vortragsreihe im Besonderen theoretischen Zugängen. Im Sinne Kurt Lewins, dass es nichts Praktischeres gebe, als eine gute Theorie, bietet die Reihe Anregungen, um die eigenen Konzeptionsgrundlagen und Rollenkonzepte aufzufrischen. Sie hat das Ziel im gemeinsamen Austausch Theorie ganz praktisch werden zu lassen.

Prof. Silke Birgitta Gahleitner „Professionelles Handeln als Handeln in Beziehung“
Die Arbeit mit jungen Menschen ist immer auch eine Praxis der professionellen Beziehungsgestaltung. Das Miteinander im sozialarbeiterischen und pädagogischen Prozess wird durch die Qualität des Arbeitsbündnisses geprägt. Nicht umsonst sprechen Fachkräfte häufig explizit von „Beziehungsarbeit“. Die Beziehung ist Basis für weiter gefasste Ziele aller Beteiligten in der Zusammenarbeit. Die in Beziehung ausgetauschten Inhalte und das bestehende Setting selbst haben eine Bildungsfunktion. Zugespitzt: Ohne Beziehung keine intendierte, demokratische Bildung. Die geteilten Erfahrungen in professionell gestalteten Beziehung enthalten ebenso wichtige Implikationen für Entwicklungs- und Bildungsprozesse, wie dezidiert gesetzte Inhalte. Auch dies ein Grund, Soziale Arbeit  und Pädagogik als „Beziehungsprofession“ in den Blick zu nehmen.

Referentin: Prof. Silke Birgitta Gahleitner
Methoden: Input, Diskussion, Austausch
Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

Termin: 1. April 2021 | 17:00–19:00 Uhr
Ort: Online

Kosten:
kostenfrei

Ansprechpartner*in: Kai Dietrich
Telefon: (0371) 5 33 64 – 24

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