MUT – Fortbildung, Beratung, Strategieentwicklung

Die Projekte setzen die bewährte Strategie fort, die Sensibilität und Handlungskompetenz bei Fachkräften der Jugendarbeit und in angrenzenden Arbeitsfelder zu verstärken und weiter zu entwickeln. Sie reagieren auf verschiedenen Ebenen auf die aktuellen und andauernden Bedarfe zur Auseinandersetzung mit gruppierungsbezogenen Ablehnungen (aktuell v. a. Rassismus und Feindschaft gegenüber Geflüchteten) und Neonazismus.

connect - Jugendhilfe migrationssensibel und menschenrechtsorientiert gestalten

Connect begleitet und unterstützt die Fachkräfte der sächsischen Kinder- und Jugendhilfe und angrenzender Arbeitsfelder dabei, sich mit den Bedingungen der Migrationsgesellschaft auseinanderzusetzen und vor diesem Hintergrund pädagogische Haltungen, Handlungsansätze, Angebote und Konzepte regelmäßig zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Es vermittelt Fachwissen zu rechtlichen und theoretischen Grundlagen für die sozialpädagogische Arbeit in der Migrationsgesellschaft, fördert die Vernetzung im Arbeitsfeld sowie den fachlichen Austausch innerhalb von Sachsen und bundesweit. Angesichts eines gesellschaftspolitischen Klimas, das sich in den vergangenen Jahren verstärkt gegen Migrant*innen und Geflüchtete gerichtet hat, möchte connect dabei eine menschenrechtsorientierte Haltung und Positionierung im Arbeitsfeld stärken.

pro:dis – Qualifizierung und Distanzierungsberatung in der Jugendarbeit und angrenzenden Arbeitsfeldern

pro:dis ist eine Koordinierungs- und Beratungsstelle der Jugendarbeit, in der Kontakt zu rechtsaffinen, -offenen bzw. -hingewendeten Jugendlichen besteht. Kernaufgaben sind die Qualifizierung von und Distanzierungsberatung mit Fachkräften der Jugendarbeit und angrenzenden Arbeitsfeldern.

Uferlos - Fachstelle zur Aktivierung der Internationalen Jugendarbeit (IJA) im Freistaat Sachsen

Uferlos unterstützt die Lobby für Internationale Jugendarbeit (IJA) in Sachsen und bietet ein landesweites Fach- und Serviceangebot. Uferlos dockt an den Erfahrungen von sächsischen Fachkräften an und möchte diese in und für Maßnahmen der IJA durch Fortbildung und Beratung unterstützen und qualifizieren.

Uferlotsen – Stärkung von Internationaler Jugendarbeit vor Ort

Ziel des Projektes ist es insbesondere, Internationale Jugendarbeit (IJA) im Konkreten und vor Ort erlebbar zu machen und damit neuen Teilnehmenden einen eigenen Zugang zu verschaffen und Fachkräfte, Einrichtungen und Träger neu als IJA-Akteur*innen aufzuschließen. Dabei ermöglichen die vor Ort aktiven »Uferlotsen« positiv erlebbare IJA-Praxiserfahrungen, identifizieren Stolpersteine bei der IJA-Umsetzung und entwickeln IJA-Expertise vor Ort verbleibend in Zusammenarbeit mit Einrichtungen und Trägern.

Fachkräfte- und Nachwuchssicherung

Ziel des Vorhabens ist es, Instrumente zu entwickeln und zu erproben, die eine nachhaltige Fachkräfte- und Nachwuchssicherung in den Handlungsfeldern Jugend- und Jugendverbandsarbeit bewirken. Dazu haben sich zwei Dachverbände der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit zur Umsetzung des Pilotvorhabens Fachkräfte- und Nachwuchssicherung zusammengeschlossen. Während der Laufzeit sollen konkrete Bedarfe/Inhalte, Perspektiven der Träger erfasst, ein Curriculum zur Arbeitsfeldqualifizierung konzipiert und erprobt sowie der gesamte Prozess evaluiert werden.

Gesundes Aufwachsen stärken

Forschungsvorhaben zur allgemeinen Gesundheitsförderung in der Jugendarbeit

Das Projekt „Gesundes Aufwachsen stärken“ erforscht, ob und in welchem Umfang die Praxis der Kinder-und Jugendarbeit in ihren Konzepten und Leistungsangeboten bereits Schwerpunkte bezüglich der Gesundheitsförderung und gesundheitsbezogenen Prävention mit Blick auf ihre Zielgruppe setzt.

Projektarchiv

Unsere abgeschlossenen Projekte finden Sie hier in unserem Projektarchiv.